Soziale Stadt München

DURCHGEFÜHRTE SANIERUNG

Milbertshofen
Hasenbergl



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Im Juli 1999 wurde das Bund-Länder- Programm "Stadt- und Ortsteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - die soziale Stadt" durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung eingeleitet. Ziel dieses bundesweiten Aktionsprogramms ist es, einer sozialräumlichen Polarisierung in Städten und Gemeinden Einhalt zu gebieten und eine nachhaltige Aufwärtsentwicklung in Stadt- und Ortsteilen mit besonderem Entwicklungsbedarf einzuleiten und zu sichern. Es ergänzt und erweitert die Ziele, Instrumente und Handlungsmöglichkeiten der "klassischen Stadtsanierung". Das Programm bezieht sich auf Gebiete, die wegen ihrer Sozialstruktur, des Arbeitsplatzangebotes und des Ausbildungsniveaus der Bewohnerinnen und Bewohner, der Qualität des baulichen Bestandes, der Ausstattung mit sozialer und kultureller Infrastruktur sowie des Zustandes des städtebaulichen Umfeldes so erhebliche Defizite aufweisen, dass zu deren Behebung der Einsatz besonderer Förderinstrumente erforderlich ist.

Das Programm soll als "Leitprogramm" dienen, um den Einsatz vorhandener Ressourcen (öffentliche und private Mittel) in bestimmten Quartieren zu focussieren, die Initiative der Wirtschaft und das Engagement der lokalen Akteure und der Bewohnerinnen und Bewohner im Quartier anzuregen und sinnvoll zu bündeln. Verantwortlich für die Programmsteuerung sind die Kommunen, die hierfür die erforderlichen Strukturen aufzubauen haben.
 

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Die Fördermittel aus diesem Programm sind vorrangig für Maßnahmen einzusetzen, die der innovativen, nachhaltigen und sozialen Stadt- und Ortsentwicklung mit einer umfassenden Quartiersstrategie dienen. Dazu zählen unter anderem die Maßnahmenbereiche:

  • Verbesserung der Wohnverhältnisse und des Wohnumfelds
  • Einleitung wirtschaftlicher Tätigkeiten im Quartier
  • Schaffung und Sicherung von Beschäftigung auf lokaler Ebene
  • Verbesserung der kulturellen und sozialen Infrastruktur, vor allem für junge Menschen und bestimmte Gruppen mit kumulativer sozialer Problemlage
  • Verbesserung des Angebots an bedarfsgerechten Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten