Soziale Stadt Petuelring

DURCHGEFÜHRTE SANIERUNG

Milbertshofen
Hasenbergl



Strategien und Ziele PDF Drucken
Die Blöcke des förmlich festgelegten Sanierungsgebietes sind vor allem von folgenden funktionalen Defiziten
betroffen:
  • erhebliche Verkehrsemissionen bis in die Tiefe der Blöcke,
  • mangelnde stadtstrukturelle und städtebauliche Raumkanten,
  • kaum nutzbares Wohnumfeld,
  • Konfliktsituationen zwischen Wohnen und Gewerbe und
  • mangelnde Funktionsfähigkeit des Fuß- und Radwegenetzes.

Im Stadtratsbeschluss zur förmlichen Festlegung des Sanierungsgebietes „Petuelring“  vom 28.05.2003 wurden daher Sanierungsziele für die Blöcke formuliert, um den vorhandenen städtebaulichen Missständen und ihren negativen Folgen entgegenzuwirken. Dabei wurden auch die Ergebnisse der vorbereitenden Untersuchungen, die Anregungen aus der Beteiligung der Betroffenen und der öffentlichen Aufgabenträger sowie die thematische Gewichtung des betroffenen Bezirksausschusses berücksichtigt und gegeneinander sowie untereinander abgewogen.

 

Allgemeine Sanierungsziele gemäß Stadtratsbeschluss vom 28.05.2003:

Verkehr
  • Begrenzung des Kfz-intensiven Gewerbeanteils
  • Schutz der Blockinnenbereiche vor Verkehrslärm und Abgasen durch bauliche Maßnahmen
  • Verbesserung der Fuß- und Radwegeverbindungen sowie der Erreichbarkeit der größeren Grün- und Freiflächen (Luitpoldpark, Olympiapark)

Wohnen und Gewerbe
  • Verbesserung der Wohnsituation in den Blöcken durch Blockrandschließung bzw. Lärmschutzmaßnahmen
  • grundsätzlicher Erhalt der bestehenden Gemengelagen, jedoch Vermeidung bzw. Reduzierung der Wohnumfeldbelastungen
  • Verlagerung von störenden Gewerbebetrieben
  • Zuordnung von nicht störendem Gewerbe
  • ausgeglichenes Wohnungsangebot (keine weitere Zunahme von Kleinwohnungen)

Stadtgestalt / Stadtstruktur

  • räumliche Fassung des Straßenraums sowie eine städtebauliche und stadtgestalterische Aufwertung der Gesamtsituation
  • fünf- bzw. sechsgeschossige Baukörper mit gemischten Nutzungen aus insgesamt etwa 40% Wohnen und 60% Kerngebietsnutzung (nicht störendes Gewerbe)


Grün- und Freiflächen
  • Aufwertung und Nutzbarmachung der knappen vorhandenen öffentlichen Grünflächen
  • Schaffung, Entsiegelung und Umgestaltung von privaten Freiräumen zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität

Soziale Infrastruktur
  • Deckung des Bedarfs an Kinder- und Jugendeinrichtungen weitgehend in bereits geplanten Projekten
  • Schaffung einer Einrichtung zur Stärkung sozialer und kultureller Aktivitäten