Soziale Stadt Milbertshofen



Ziele PDF Drucken
Ende des Jahres 2000 hat im Sanierungsgebiet Milbertshofen die Arbeit im Programm "Soziale Stadt" begonnen. Die aktive Phase des Programmeinsatzes ist beendet. Die "Soziale Stadt" ist eine gemeinsame, bundesweite Initiative von Bund, Ländern und Gemeinden, die darauf abzielt, Stadtteile mit besonderem Erneuerungsbedarf zu fördern.

Im Mittelpunkt standen Maßnahmen und Projekte, die mit den Bewohnerinnen und Bewohnern gemeinsam entwickelt wurden. Im Sinne einer nachhaltigen Quartiersentwicklung sollte die Identifikation der Bewohnerinnen und Bewohner mit ihrem Stadtteil gestärkt und eine stadtteilübergreifende Imageaufwertung eingeleitet werden.

Die Ziele wurden in Handlungsfelder untergliedert, die das Spektrum des integrierten Handlungskonzeptes abbildeten und durch Projekte umgesetzt wurden:

  • Aktivierung / Beteiligung
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Wohnen / Wohnumfeld
  • Öffentlicher Raum / Verkehr
  • Infrastruktur
  • Ökonomie
  • Gesundheit / Umwelt
  • Bildung / Kultur
Zur Unterstützung des Beteiligungsprozesses wurde für einen befristeten Zeitraum von 2000 - 2004 ein professionelles Team mit der Quartierskoordination beauftragt.
  Folgende Ziele für Milbertshofen wurden während der Programmlaufzeit verfolgt:

Verkehr
  • Lärmschutz für die Wohnhäuser durch die Bündelung des Durchgangsverkehrs auf den Hauptstraßen
  • Begrenzen des KFZ-intensiven Gewerbeanteils
  • Verbesserung der Fuß- und Radwegeverbindungen

Grün- und Freiflächen
  • Aufwerten und Nutzbarmachen der öffentlichen Grünflächen, wie z. B. der Spielmeile (Christoph-von-Gluck-Platz)
  • Umgestalten und Begrünen von Innenhöfen und Außenanlagen

Wohnen und Gewerbe
  • Grundsätzlich Erhalt der bestehenden Mischung, jedoch Vermeiden von Belastungen der Wohnbevölkerung
  • Keine weitere Zunahme von Kleinwohnungen

Soziale Infrastruktur
  • Verbesserung der Versorgung mit Kinder- und Jugendeinrichtungen
  • Errichtung eines kulturellen Zentrums für kulturelle und soziale Aktivitäten der Milbertshofener Bevölkerung