Soziale Stadt Milbertshofen



Projektförderung PDF Drucken

Förderanträge                                            konnten grundsätzlich über die Quartierskoordination gestellt werden, die diese über das geschäftsführende Referat für Stadtplanung und Bauordnung in die Koordinierungsgruppe Milbertshofen einbrachte. Die Projektförderung erfolgte im Rahmen der Städtebauförderrichtlinien (StBauFR) vom 29.03.1994. Dabei gab es für eine Förderung aus dem Programm "Soziale Stadt" grundsätzlich zwei Möglichkeiten:


Verfügungsfonds
Zur Durchführung kleinerer Sofortmaßnahmen (bis 2.600 €) stand der Koordinierungsgruppe ein sogenannter Verfügungsfonds zur Verfügung.
Aus diesem Fonds konnten Aufwendungen für Öffentlichkeitsarbeit sowie kleinere investive und nicht-investive Maßnahmen gefördert werden.
Die ständigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Koordinierungsgruppe trafen die Entscheidungen über die Verwendung dieser Mittel einvernehmlich (Konsensprinzip).
Die Mittelverwaltung erfolgte über die zuständige Sachbearbeitung im Referat für Stadtplanung und Bauordnung, Hauptabteilung III - Stadtsanierung und Wohnungsbau.

  Förderung von größeren Projekten
Für alle weiteren Projektanträge wurden in der Koordinierungsgruppe nach der erforderlichen Beratung Prioritäten zur Weitergabe an die Lenkungsgruppe Soziale Stadt festgelegt.
Alle Anträge für Projekte wurden nach Vorbereitung durch die Quartierskoordination und nach Abstimmung mit den Fachreferaten in der Koordinierungsgruppe beraten. Bei positivem Votum wurden sie an die Lenkungsgruppe Soziale Stadt bzw. an das zuständige städtische Referat zur Realisierung weitergegeben. Gegebenenfalls war eine vorherige Entscheidung im Stadtrat der Landeshauptstadt München oder im Bezirksausschuss erforderlich.
Die Fördermittel aus dem Programm "Soziale Stadt" wurden durch das Referat für Stadtplanung und Bauordnung bei der Regierung von Oberbayern beantragt.

Nach Ablauf der Beauftragung der Quartierskoordination Ende 2004 war auch die aktive Phase des Programms "Soziale Stadt" beendet. Die noch offenen und begonnenen Projekte wurden bis zur Aufhebung der Sanierungssatzung sukzessive durchgeführt.
Neue Projekte wurden nicht mehr aus dem Programm "Soziale Stadt" gefördert.